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Nach dem erfolgreichen Einstand mit "Otello darf nicht platzen" auf der Kulturbühne im Gasthof-Obermaier im Frühjahr präsentiert die Waldtruderinger Laienspielgruppe nun im Herbst den Klassiker "Pension Schöller" - eine Posse in 3 Aufzügen von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs. Seit der Uraufführung am 7. Oktober 1890 wurde "Pension Schöller" bereits 7-mal verfilmt und in unzähligen Theatern, sowie von einer großen Zahl von Laienspielgruppen aufgeführt. Aber es ist immer wieder toll diese 120 Jahre alte Posse auf einer Bühne zu erleben.
Die Geschichte: Philipp Klapproth will sich mal so richtig amüsieren - in einer Irrenanstalt! Sein Neffe Alfred braucht das Wohlwollen und das Geld des Onkels und weiß sich bestens zu helfen: Er nimmt seinen Onkel mit in die Pension Schöller - und lässt ihn in dem Glauben, er befände sich in einer Nervenheilanstalt. Onkel Klapproth unterhält sich prächtig mit den skurrilen Bewohnern der Pension, dem abenteuerlustigen Großwildjäger, der nach Inspiration lechzenden Schriftstellerin, dem militanten Major a. D. und dem Möchtegern-Schauspieler mit Sprachfehler - und fährt anschließend vergnügt nach Hause. Dort muss er feststellen, dass die vermeintlichen Irren keineswegs sicher verwahrt sind...
© Fotos: Christian Funcke Sehr überzeugend Philipp Geitner in der Rolle als Eugen Rümpel, Neffe von Schöller, sowie Gabriele Bachem als Schriftstellerin und der markige Heinrich Köppl als Major a.D. Alles in allem ein unterhaltsamer Abend. Weitere Spieltermine im Oktober und November: Gasthof Obermaier | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
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