Frische Paradies
 
   
Sonntag 19. Mai 2013 Zeit: 07:54
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Wiedereröffnung vom "Atzinger" im Uni-Viertel
am 18.10.2008

Studenten, Künstler und alle anderen „Atzinger-Fans“ können wieder aufatmen. Die Münchner Gastronomie-Institution „Atzinger“ öffnete am Samstag, den 18.10.2008 ab 18 Uhr wieder ihre historischen Gasträume mit einem neuen Pächter. „Nach knapp 5 Monaten Umbau und Restaurierung haben wir den Atzinger wieder in seinen Urzustand zurückgeführt“, freut sich Günter Kador, Geschäftsführer der Spaten-Löwenbräu GmbH. Das um 1900 erbaute Gasthaus steht unter Denkmalschutz; in Absprache mit dem Denkmalamt wurden die Innenräume komplett restauriert.

Bei der Auswahl der neuen Pächter hat die Spaten-Löwenbräu GmbH einen Partner mit großer Kompetenz und Zuverlässigkeit gefunden. Die egger-Gruppe betreibt bereits seit vielen Jahren erfolgreich Gaststätten wie Fürstenegger, Ysenegger, eggerSchwabing, egger im Hufnagel und egger in der Au, wie auch die Institution „Alter Simpl“. Der Atzinger ist eine besondere Herausforderung, erklärt ein Sprecher der Gruppe. „Es ist uns vor allem wichtig, das Konzept dieses Kult-Lokales authentisch weiterzuführen. Das gastronomische Herzstück des Münchner Uni-Viertels wird nach seiner originalgetreuen Restaurierung wieder Treffpunkt für Alt und Jung.“

Wassili Galanopoulos, der bereits seit Jahren die Gaststätte Alter Simpl mit viel Herz und Engagement führt, übernimmt nun auch die Leitung des Atzinger. Er hat viel Gespür für die Menschen und Bedürfnisse in der Maxvorstadt bewiesen. „Ich freue mich, meinen Gästen die gewohnte  Atzinger-Kultur zu fairen Preisen zu liefern. „Von der Curry-Wurst über Schnitzel und Schweinebraten, bis hin zu leichter, moderner Küche wird es den „Atzinger-Fans“ an nichts fehlen. Natürlich wird es auch die traditionell günstigen Mittags-Angebote zwischen 5,80 und 6,80 Euro geben“, erklärt der neue Wirt.

  
Am Samstag konnten sich viele Mitarbeiter und Dozenten der LMU und TU, aber ....

  
.... auch viele Gäste aus dem Viertel vom neuen Glanz der urigen Traditionsgaststätte überzeugen.

  
Großzügige Portionen zu faier Preisen


Auch vegetarische Gerichte werden angeboten,
wie diese leckeren Spinatknödel mit Pinienkernen und Salat

©Fotos: Christian Funcke

Historie                                                                               
Das um 1900 erbaute und denkmalgeschützte Haus hinter der Uni gehörte bis in die 70er Jahre der Löwenbräu AG, dann erwarb die Ludwigs Maximilian Universität das Gebäude. Die Brauerei blieb jedoch Pächter der Gaststätte. Die ehemaligen Wirte Wilfried Albrecht und Georg Dorner prägten jahrzehntelang den Kult-Charakter des Atzinger. Nach deren Tod führten die beiden Witwen der Gastronomen den Betrieb, bis sie Ende Mai diesen Jahres die Gaststätte aus privaten Gründen abgaben. Nach knapp 5 Monaten Umbauarbeiten eröffnete nun der Atzinger unter der neuen Leitung von Wassili Galanopoulos.

Baumaßnahmen
Der große Gastraum erstrahlt wieder in seiner Ur-Farbgebung, und zwar genau nach den Ergebnissen eines Farbgutachtens. So wurde die ursprünglich 3-farbige Gestaltung der Wandverkleidung unter zahlreichen Farbschichten wieder ans Tageslicht gebracht und die Stuckdecke renoviert. Mit diesen diffizilen Arbeiten wurde eigens ein Kirchenmaler beauftragt. Nach Entfernung von Zwischenwänden wurde ein großzügig-freundlicher Gastraum mit behaglicher Atmosphäre geschaffen. Die Gaststätte bietet rund 200 Plätze an kommunikativen großen sowie auch an gemütlich kleinen Tischen. An der großen Theke fließen Löwenbräu- und Franziskaner Biere. Die neue große Fassadenöffnung, an der Seite zur Amalienstraße, spendet viel Licht und lässt den Blick frei zur Terrasse mit 40 Sitzplätzen.

 
Gaststätte Atzinger
Schellingstraße 9, 80799 München, Telefon 28 28 80,  Fax 28 56 36
Öffnungszeiten: Täglich von 9.00 - 1.00 Uhr – bei schönem und warmen Wetter auch auf der Freischankfläche 
Internet www.atzingermuenchen.de